Inklusiver Spielplatz Dorsten

Projektverlauf Zusammenspiel im Ellerbruch

Tagebuch und Protokollnotizen

In unserem Tagebuch begleiten wir den Weg des Projekts „Zusammenspiel im Ellerbruch“ von der Idee bis zur Umsetzung.

Hier berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand der Planungen, über Baufortschritte, Aktionen, Veranstaltungen und kleine wie große Erfolge auf dem Weg zu Dorstens erstem inklusiven Spielplatz.

So können alle Interessierten miterleben, wie aus einer gemeinsamen Vision nach und nach ein Ort der Begegnung, des Spiels und der Freude für alle Kinder entsteht.

Rekordförderung für inklusiven Spielplatz in Hervest beschlossen

Rekordföderung aus Bürgerbudget (von Artikel aus Dorstener Zeitung - 13.06.2026)


Ein inklusiver Vorzeige-Spielplatz soll in Dorsten entstehen. Dafür wurde die höchste Einzelförderung in der Geschichte der Stadtteilkonferenzen bewilligt.

Mit einer Rekordförderung aus dem Bürgerbudget in Dorsten hat die Hervest-Konferenz auf ihrer letzten Sitzung den Weg für den geplanten inklusiven Spielplatz der vier Dorstener Lions-Clubs im Ellerbruch unterstützt.

Die Teilnehmer bewilligten Geld für ein Spielgerät im Wert von 12.000 Euro. Der Eigenanteil der Initiatoren beträgt 3.000 Euro. Eine höhere Einzelförderung ist bislang von keiner Stadtteilkonferenz beschlossen worden.

Die Spielplatz-Pläne, die selbst bundesweit ein Vorzeige-Projekt sein dürften, stellte Landschaftsarchitekt und Lions-Mitglied Bruno Kemper vor. Für die Umsetzung wurde eigens der Verein „Zusammenspiel der Lions Clubs“ gegründet. Der Spielplatz soll Kindern mit und ohne Behinderung gemeinsames Spielen ermöglichen. Geplant sind barrierefreie Spiel- und Schaukelanlagen, ein großes Multifunktionsspielgerät, Sinnes- und Wasserspiele, ein Rundkurs für Rollstuhlfahrer und Rollerfahrer sowie ein inklusiv nutzbares Kleinfeld.

Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 990.000 Euro geschätzt. Finanziert werden soll das Projekt durch Fördermittel, Sponsoren und Sachspenden – die Lions-Clubs sind guter Dinge, dass demnächst ein weiterer stattlicher Betrag zu den bisherigen Spenden hinzukommt. In der Diskussion standen vor allem Fragen zur späteren Pflege, zu möglichen Vandalismusschäden und zur dauerhaften Belebung des Geländes. Mehrere Teilnehmer regten an, Vereine, Nachbarschaft und soziale Einrichtungen einzubinden.

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